Die Philharmonie an der Herbert-von-Karajan-Straße 1 spielt die Saison 2026/27. Chefdirigent der Berliner Philharmoniker ist seit der Spielzeit 2019/20 Kirill Petrenko, Composer in Residence dieser Saison ist der australische Komponist Brett Dean. Im Haus gibt es zwei Säle: den Großen Saal mit 2.410 Plätzen und den Kammermusiksaal mit 1.171 Plätzen.1
Konzerttermine im September 2026
| Datum | Programm | Ausführende |
|---|---|---|
| Fr, 4.9., 20:00 | Henze, Sinfonia Nr. 9 | Konzerthausorchester Berlin, Joana Mallwitz, Rundfunkchor Berlin |
| Do, 17.9. und Fr, 18.9., 20:00 | de Falla, Milliken (Uraufführung), Janáček | Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, Rinat Shaham, Dominik Wollenweber |
| Sa, 19.9., 19:00 | dasselbe Programm | Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle |
| Do, 24.9. und Fr, 25.9., 20:00 | Mahler, Sinfonie Nr. 2 "Auferstehung" | Daniel Harding, Sabine Devieilhe, Marianne Crebassa, Rundfunkchor Berlin |
| Sa, 26.9., 19:00 | Mahler, Sinfonie Nr. 2 | Daniel Harding, Rundfunkchor Berlin |
| So, 27.9., 20:00 | Prokofjew, John Williams, Larcher | Deutsches Symphonie-Orchester, Eva Ollikainen, Gil Shaham |
Auffällig ist der September 2026 vor allem wegen der Uraufführung von Milliken unter Sir Simon Rattle und wegen der Mahler-Zweiten, die an drei Abenden hintereinander läuft.
Konzerttermine im Oktober 2026
| Datum | Programm | Saal |
|---|---|---|
| Sa, 10.10., 20:00 | Boulanger, Strawinsky, Bernstein; Deutsches Symphonie-Orchester, Ingo Metzmacher, Catriona Morison | Großer Saal |
| Sa, 10.10., 20:00 | Canzoniere Grecanico Salentino | Kammermusiksaal |
| Di, 13.10., 20:00 | Luca Sestak Trio | Kammermusiksaal |
| Do, 22.10., 20:00 | Bach, Brandenburgische Konzerte 1 bis 6; Bach Collegium Japan, Masato Suzuki | Kammermusiksaal |
| Mi, 28.10., 20:00 | Jeremias und Band | Großer Saal |
Der Kammermusiksaal ist im Oktober das interessantere Haus: Weltmusik aus Apulien, ein Boogie-Woogie-Trio und ein kompletter Brandenburgischer Zyklus an einem Abend liegen dort innerhalb von zwei Wochen.
Ein Hinweis zur Vollstaendigkeit: der Kalender des Hauses lädt seine Termine per JavaScript nach und gibt sie nicht als einfache Liste aus. Einzelne Termine, besonders Kammerkonzerte und Sonderveranstaltungen, können in dieser Übersicht fehlen. Maßgeblich ist immer der Kalender auf berliner-philharmoniker.de.
Was die Karten kosten
Für den Kammermusiksaal nennt das Haus vier Kategorien: Kategorie 1 zwischen 29 und 71 Euro, Kategorie 2 zwischen 17 und 49 Euro, Kategorie 3 zwischen 11 und 35 Euro und Kategorie 4 zwischen 9 und 18 Euro. Im Großen Saal richten sich die Preise nach der einzelnen Veranstaltung und schwanken entsprechend stärker.2
An Ermäßigungen gibt es das U30-Ticket für 18 Euro für alle unter 30 Jahren, die ClassicCard für 16 Euro beziehungsweise 11 Euro ab zwei Stunden vor Konzertbeginn und Karten für 3 Euro mit dem Berlinpass. Die Lunchkonzerte im Foyer sind kostenlos.
Die beiden Säle in Zahlen
| Saal | Plätze gesamt | davon |
|---|---|---|
| Großer Saal | 2.410 | 2.206 Sitzplätze, 24 Stehplätze, 8 Rollstuhlplätze plus 8 Begleitplätze |
| Kammermusiksaal | 1.171 | 1.123 Sitzplätze, 40 Podiumsplätze, 4 Rollstuhlplätze plus 4 Begleitplätze |
Der weinbergartige Grundriss des Großen Saals, bei dem die Zuhörer das Orchester umgeben, geht auf den Architekten Hans Scharoun zurück. Wie er zu dieser Bauform kam, steht ausführlich in unserem Beitrag über Hans Scharoun und die Berliner Philharmonie.
Anfahrt und Vorverkauf
Die Philharmonie steht an der Herbert-von-Karajan-Straße 1 am Rand des Kulturforums, wenige Gehminuten vom Bahnhof Potsdamer Platz mit S-Bahn und U-Bahn. Wer mit dem Auto kommt, findet die Tiefgaragen am Potsdamer Platz in Laufweite.
Karten verkauft das Haus online, telefonisch und an der Kasse im Foyer. Für viele Abende gilt: die günstigen Kategorien im Kammermusiksaal sind zuerst weg, während im Großen Saal auch kurzfristig noch Restkarten auftauchen. Wer flexibel ist, fährt mit der ClassicCard am besten, weil sie ab zwei Stunden vor Konzertbeginn auf 11 Euro fällt.
Der Große Saal ist kein klassischer Guckkastensaal. Weil das Podium in der Mitte liegt, gibt es auch hinter dem Orchester Plätze. Sie sind deutlich günstiger, klanglich eigenwillig und für Besucher interessant, die dem Dirigat ins Gesicht sehen möchten statt auf den Rücken.
Barrierefreiheit
Beide Säle haben eigene Rollstuhlplätze: acht im Großen Saal und vier im Kammermusiksaal, jeweils mit derselben Zahl an Begleitplaetzen daneben. Diese Plätze sind Teil der oben genannten Gesamtkapazitaet und werden über die Kasse des Hauses vergeben, nicht über den regulären Online-Saalplan.
Häufige Fragen
Wer ist Chefdirigent der Berliner Philharmoniker?
Kirill Petrenko, seit der Saison 2019/20.
Wie viele Plätze hat die Berliner Philharmonie?
Der Große Saal fasst 2.410 Personen, der Kammermusiksaal 1.171.
Was kostet eine Karte in der Philharmonie?
Im Kammermusiksaal zwischen 9 und 71 Euro je nach Kategorie. Im Großen Saal hängt der Preis von der Veranstaltung ab.
Gibt es Ermäßigungen für junge Leute?
Ja, das U30-Ticket kostet 18 Euro. Mit der ClassicCard zahlt man 16 Euro, ab zwei Stunden vor Beginn 11 Euro.
Gibt es kostenlose Konzerte?
Ja, die Lunchkonzerte im Foyer sind kostenlos.