Stell dir vor: Im Februar 2026 strahlt Franziska van Almsick auf dem Ball des Sports in Frankfurt, umgeben von Sportgrößen wie Jürgen Klopp, und spricht aus dem Herzen über die Familie des Sports. Die Frau aus dem Ostberliner Treptow, die einst die Weltbühne eroberte, feiert heute nicht nur Siege, sondern setzt sich gemeinsam mit anderen Berliner Sportgrößen wie Erik Zabel für die nächsten Generationen ein12.
„Eigentlich ist es ein Tag des Sports. Und heute kommt die Familie des Sports mal wieder zusammen. Deshalb freue ich mich da immer wieder sehr drauf. Das ist wie ein Familienfest“, sagte sie lachend in die Mikrofone. Von den Olympiabädern in Barcelona, Atlanta, Sydney und Athen zurück in den Alltag, was treibt Franzi van Almsick heute an?
Steckbrief: Franziska van Almsick
| Name | Franziska van Almsick (oft auch „Franziska von Almsick“ geschrieben) |
| Geboren | 5. April 1978 in Berlin-Treptow |
| Alter (2026) | 48 Jahre |
| Wohnort | Raum Heidelberg, aufgewachsen in Ost-Berlin |
| Beruf heute | Sportförderung, eigene Stiftung, TV-Expertin |
| Partner | Jürgen B. Harder, zwei Söhne |
| Bekannt für | Zehn Olympiamedaillen im Schwimmen |
Von Ost-Berlin in die Welt der Medaillen
Geboren am 5. April 1978 im Ostberliner Bezirk Treptow, wuchs Franziska van Almsick unweit der Mauer auf. Schon mit etwa fünf Jahren begann sie zu schwimmen und trainierte später beim SC Dynamo Berlin. Mit zehn Olympiamedaillen (vier Silber, sechs Bronze) zählt sie zu den erfolgreichsten deutschen Schwimmerinnen aller Zeiten, ein Mädchen aus Ost-Berlin, das die Welt verzauberte3.
Ihre Karriere war geprägt von Weltrekorden und Europameisterschaften, doch nach dem Rücktritt 2004 begann ein neues Kapitel. Heute, mit 48 Jahren, blickt sie zurück auf ein Leben, das von Disziplin und Leidenschaft geprägt ist. Aus dem Wettkampfmodus wurde der Modus der Stifterin.
Was Franziska van Almsick heute macht
Heute ist van Almsick vor allem in der Sportförderung aktiv, als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Dort setzt sie sich für Athleten ein, die wie sie einst kämpften – und nutzt ihre Plattform für klare Worte. „Mir ist es besonders wichtig, dass alle verstehen, wie zentral das Thema ‚Schwimmen lernen‘ ist!“, betont sie in ihrer Arbeit.
Ihre eigene Franziska van Almsick Stiftung finanziert Schwimmkurse für rund 20.000 Grundschulkinder in 45 Städten. Vom Pilotprojekt „Heidelberger Kids auf Schwimmkurs“ aus gewachsen, deckt sie Kosten für Eintritte, Fahrten und Hilfsmittel – damit jedes Kind sicher schwimmt. Im Dezember 2024 wurde sie dafür mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, direkt in Berlin.
Aber es geht nicht nur um Zahlen: Van Almsick engagiert sich ehrenamtlich für Inklusion, Chancengleichheit und Breitensport. Sie lebt, was sie predigt: Sport als Lebensretter.
Öffentliche Auftritte und scharfe Worte
Auf dem Ball des Sports im Februar 2026 in Frankfurt war sie die strahlende Gastgeberin, umgeben von Promis. Hier feierte sie die Sporthilfe und dankte für Auszeichnungen an andere Athleten. Doch van Almsick scheut nicht vor harten Themen zurück.
Sie kritisierte den Online-Hass gegen Olympia-Sportler scharf: „Ich glaube, da sind wir in eine Sphäre abgedriftet, die man gar nicht mehr in Worte fassen kann. Da heißt es nur noch: Augen und Ohren zu“4. Aus eigener Erfahrung kennt sie negative Schlagzeilen: „Ändern können wir es wahrscheinlich nicht“, räumt sie ein, mahnt aber zur respektvollen Kommunikation.
„Wenn man heute in der Öffentlichkeit steht, muss man gucken, was man sagt. Manchmal traut man sich gar nicht, Dinge anzusprechen, weil man immer davon ausgehen muss, dass Leute das nicht gut finden“, sagt sie. Kritik sei okay, aber die Art zähle.
Der Bezug zu Berlin-Mitte
Ost-Berlin, ihre Heimat, bleibt ein Stück Herz für Franziska van Almsick. In den Schwimmhallen der DDR-Zeit begann ihre Karriere, im Dezember 2024 nahm sie ihr Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue entgegen. Auch wenn aktuelle Projekte bundesweit streuen, bleibt ihre Berliner Herkunft Teil ihrer Geschichte.
Kein laufendes lokales Engagement in Mitte ist derzeit bekannt, doch ihre bundesweiten Schwimmprojekte könnten auch in Berliner Schulen Wirkung entfalten. Als Berlinerin, die zum Weltstar wurde, inspiriert sie weiterhin viele Menschen.
Die Verbindung zu ihrer Heimatstadt Berlin bleibt spürbar. In Interviews schimmert die Hauptstadt durch, der Ort, der sie formte.
Ausblick: Heldin der Zukunft
Was kommt als Nächstes? Am 14. April 2026 tritt sie bei „Heldinnen des Sports“ mit Isabell Werth auf, wo ihr Schwimm-Engagement im Fokus steht. Weitere Events und Stiftungsarbeit versprechen: Van Almsick bleibt aktiv, kämpft fürs Schwimmen lernen als lebensrettende Charity.
Persönlich hält sie ihr Privatleben weitgehend bedeckt. Doch eines ist klar: Die Berlinerin geht ihren Weg weiter, mit Medaillen im Rücken und einer Mission im Gepäck. Ihre Botschaft: Sport verbindet, stärkt und kann Leben retten.
Häufige Fragen zu Franziska van Almsick
Was macht Franziska van Almsick heute?
Franziska van Almsick engagiert sich heute vor allem im Sport: als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe und mit ihrer eigenen Stiftung, die Schwimmkurse für Grundschulkinder finanziert. Dazu ist sie als TV-Expertin und Botschafterin für den Schwimmsport präsent.
Wie alt ist Franziska van Almsick?
Franziska van Almsick wurde am 5. April 1978 in Ost-Berlin geboren und ist 2026 damit 48 Jahre alt.
Ist Franziska van Almsick verheiratet?
Franziska van Almsick und der Unternehmer Jürgen B. Harder sind seit vielen Jahren ein Paar. Offiziell verheiratet sind die beiden nach öffentlich bekannten Angaben nicht.
Hat Franziska van Almsick Kinder?
Ja. Franziska van Almsick und Jürgen B. Harder haben zwei gemeinsame Söhne, Don Hugo (geboren 2007) und Mo Vito (geboren 2013). Ihr Privatleben hält die frühere Schwimmerin ansonsten bewusst zurückhaltend.
Wo wohnt Franziska van Almsick heute?
Sie lebt seit Jahren mit ihrer Familie im Raum Heidelberg. Aufgewachsen ist sie im Ostberliner Bezirk Treptow, ihre Berliner Wurzeln betont sie bis heute.